Ich freue mich, dass Sie sich für mein Angebot für Bildungsveranstaltungen zu Themen einer nachhaltigen Entwicklung (BNE) interessieren.
Als freiberufliche Nachhaltigkeitsbildnerin (M.A.) und Diplom-Agraringenieurin biete ich Ihnen die Konzeption, Organisation und Durchführung von Projekten und Seminaren an.
Gern stelle ich mein Angebot zu außerschulischen Veranstaltungen und Projekten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Folgenden vor und freue mich über eine Nachricht oder Anruf.
Friederike Teuscher
Mülltrennung funktioniert?
Das Umweltbundesamt (UBA) weist in seiner Veröffentlichung mit der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) vom 27.1.2026 darauf hin, dass das
Recycling von Kunststoffen funktioniert und gut überwacht wäre. Die Zielvorgaben bei Verpackungen aus Papier/Pappe/Karton, Weißblech, Aluminium und Kunststoffen würden erreicht, die Quoten für
Getränkekartons, Glas- und Verbundverpackungen jedoch noch nicht. Wichtig für den Recycling-Erfolg sei die richtige Trennung, so bei den Glasbehältern nach Farben. Und es würde immer noch viel
Glas im Restmüll landen.
In ihrer Veröffentlichung weisen UBA und ZSVR auch darauf hin, dass es verschiedene Fehlannahmen hinsichtlich des Recyclings gibt. So sei eine
häufige Annahme, dass die meisten Kunststoffe verbrannt würden. Fakt sei, dass derzeit mehr als 50 % der Kunststofverpackungen, die im gelben Sack/Tonne landen, recycelt wurden. Auch Altglas
werde bei Leerung der Container nicht vermischt, sondern bliebe bis zur Glashütte getrennt. Glasrecycling spart viel Energie gegenüber der Neuherstellung ein.
Es lohnt sich also, Glas und Kunststoffverpackungen weiterhin sortenrein zu trennen, damit der Recycling-Anteil ansteigt. Bei möglichen
Unsicherheiten, was wie getrennt werden sollte, gibt es Informationen der kommunalen Abfall-Entsorger.
Grundsätzlich muss Ziel sein, Müll zu vermeiden. Das gilt insbesondere für Kunststoffverpackungen, die häufig nur einmal verwendet werden und dann
wertlos sind - wie beispielsweise bei verpackten Lebensmitteln. Hier gibt es Alternativen, doch da sind Politik und Wirtschaft gefragt, denn das Müllproblem können nicht die Verbraucher alleine
bewältigen.
Und wenn eine Vermeidung nicht möglich ist, dann sollte möglichst gut recyclt werden.